CBD gegen Erkältungen: Hilfe bei grippalen Infekten

Geposted von Evelyn Schuller am

Ein grippaler Infekt ist eine typische Erkältung mit Husten, Schnupfen und vielfach wenigstens leichtem Fieber, die durch verschiedene Viren ausgelöst wird. Es gibt rund 200 Virenstämme, die dieses Beschwerdebild verursachen, allerdings zählt man die Influenzaviren nicht dazu. Diese lösen die echte Grippe (Influenza) aus. Für den grippalen Infekt sind unter anderem Parainfluenza-, Rhino-, Adeno-, Respiratory-, Syncytial- und Coronaviren verantwortlich, wobei mit Letzteren nicht die SARS-Cov-II-Viren gemeint sind, die seit 2020 die Welt im Würgegriff halten. Es gibt viele weitere Coronaviren. Der grippale Infekt löst eine Entzündung der Rachen-, Nasen- und Nebenhöhlenschleimhäute aus, was zu den typischen Symptomen führt. Am häufigsten befällt er uns im Herbst und Winter, doch es gibt ihn auch im Sommer, was zur eigentlich irreführenden Bezeichnung „Sommergrippe“ führt, obgleich es (siehe oben) keine Grippe im eigentlichen Sinne ist. Wie kann uns nun CBD gegen die Symptome des grippalen Infekts helfen?

CBD als Hausmittel gegen den grippalen Infekt

CBD gegen ErkältungCBD ist, so viel muss klar sein, kein antivirales Medikament und dient daher nicht der Therapie des grippalen Infekts. Es lindert nur vielfältige Symptome und hat daher die (wichtige) Funktion der Heilungsbeschleunigung, die etwa auch kalte Wadenwickel und Hühnersuppe beim grippalen Infekt haben. Wir zählen daher CBD zu den natürlichen Hausmitteln. Immerhin ist es ein rein pflanzliches Mittel, das wir bedenkenlos nutzen können, um die Erkältung schneller zu überwinden und vor allem durchschlafen zu können. Vor allem CBD-Öl hat sich bei Erkältungen inzwischen bewährt. Mit Stand 2021 sind keinerlei Nebenwirkungen bekannt, während das CBD-Öl die Symptome eines grippalen Effekts recht wirkungsvoll lindert. Diese sind:
  • Schnupfen
  • Husten und Heiserkeit
  • Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen
  • gelegentliches, meist leichteres Fieber
  • Abgeschlagenheit

Nicht immer treten sämtliche Symptome gleichzeitig auf, doch sie können auch einzeln sehr lästig sein. Das Problem dabei ist, dass sie uns nur schlecht schlafen lassen, was es unserem Körper schwerer macht, die eigene Immunabwehr wirkungsvoll in Gang zu setzen. An dieser Stelle setzt unter anderem CBD an, das den Schlaf ausgezeichnet fördert. Darüber hinaus wirkt es entspannend und lindert damit den häufigen Reizhusten bei einem grippalen Infekt, der in Teilen eine nervöse Reaktion auf die Beschwerden in den Bronchien ist, welche durch das ständige Abhusten von Schleim ausgelöst werden. Bei manchen Menschen führt das zu regelrechten Hustenkrämpfen. CBD wiederum wirkt krampflösend. Es ist daher eine gute Ergänzung der herkömmlichen Medikamente, die Ärzte normalerweise beim grippalen Infekt verschreiben oder die auch frei in der Apotheke verkauft werden.

Wie kann CBD beim grippalen Infekt wirken?

Das Cannabidiol (CBD) – ein Stoff aus der Gruppe der Cannabidoide in der Hanfpflanze – interagiert mit unserem körpereigenen Endocannabinoidsystem. Dieses beeinflusst die Krampfneigung oder -lösung, die psychische und körperliche Entspannung, die Fähigkeit des Ein- und Durchschlafens sowie in einem gewissen Umfang sogar die Immunabwehr. CBD macht unseren Körper damit insgesamt fitter in seiner eigenen Bekämpfung der Erkältungsviren. Ein weiterer Effekt von CBD-Öl ist bei der oralen Einnahme die Beruhigung der gereizten, geschwollenen Schleimhäute.

Entzündungshemmung durch CBD

CBD wirkt entzündungshemmend, was wiederum direkt mit seinem Einfluss auf das Endocannabinoidsystem zusammenhängt. Es lindert daher die Entzündungen der Schleimhäute und der Atemwege. Bei stärkerem Husten kann es dazu beitragen, dass wir wieder frei durchatmen können. Es wirkt sogar als natürlicher Schleimlöser.

Anwendung von CBD bei einem grippalen Infekt

Es gibt verschiedene Methoden, CBD-Produkte bei einem grippalen Infekt anzuwenden:
  • orale Einnahme von CBD-Öl: wirkt krampflösend, fördert den Schlaf, beruhigt die Rachenschleimhäute
  • Inhalieren von CBD-Blüten oder -Öl mit heißem Dampf: beruhigt die Nasenschleimhäute, wirkt in der Nase entzündungshemmend
  • Trinken von Tee mit CBD-Blüten: Verflüssigung des Schleims im Rachen

Jede Einnahme von CBD – egal ob als Öl oder per Inhalation – lindert zudem den Stress, den die Erkrankung auslöst. Dies stärkt wiederum die Immunabwehr, die durch Stress geschwächt wird. Auf diese Weise kann CBD bei regelmäßiger Anwendung sogar einer Erkältung vorbeugen. Gerade der eher leichte grippale Infekt entsteht häufig dadurch, dass die Kräfte unseres Immunsystems unter Stress schwinden. Sie wehren dann weniger stark die oben genannten Viren ab. Gegen eine handfeste Influenza (echte Grippe) hilft das allerdings nur bedingt, gegen SARS-Cov-II wahrscheinlich gar nicht. Diese Viren sind zu stark.

Weitere Vorteile beim Einsatz von CBD gegen den grippalen Infekt

Ein wesentlicher Vorteil des natürlichen Hausmittels CBD ist zweifellos, dass es in der derzeit (Ende 2021) angebotenen Form mit einem Gehalt von unter 0,2 % des psychoaktiven THC nicht berauschend wirkt. THC (Tetrahydrocannabinol) ist ein psychoaktives Cannabinoid in der Hanfpflanze, das den berühmt-berüchtigten Rausch von Marihuana (Haschisch) auslöst.

In berauschenden Cannabisprodukten ist THC mit Anteilen zwischen ~10 – 13,5 % enthalten (manchmal auch mehr), was mit Stand Ende 2021 in Deutschland noch eine illegale Substanz nach dem Betäubungsmittelgesetz ist, wobei die gewählte Ampelkoalition Cannabisprodukte dieser Art wohl legalisieren wird. So steht es jedenfalls in ihrem Koalitionsvertrag. CBD allerdings berauscht nicht und macht auch nicht abhängig, was zweifellos als Vorteil gelten darf. Ein weiterer Vorteil ist die offenkundige antioxidative Wirkung von CBD, an der gegenwärtig noch geforscht wird. Oxidativer Stress durch Freie Radikale begünstigt Erkältungen ebenfalls.

Fazit

CBD ist ein natürliches Hausmittel, das die Symptome von Erkältungen wirkungsvoll lindert und den Heilungsprozess fördern kann. Ein antivirales Medikament ist es hingegen nicht. Es hilft aber dem Körper bei seiner eigenen Immunabwehr.


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